* 27. 3. 1401 in München
† 29. 2. 1460 in München
Grabstätte: Klosterkirche Andechs Nach der gewaltsamen Trennung von seiner heimlichen Ehefrau Agnes Bernauer mußte Albrecht III. standesgmäß Anna von Braunschweig heiraten. Er setze den von seinem Vater begonnenen, straffen Ausbau der Verwaltung fort und sorgte für eine effektive Kontrolle der Regierungsarbeit. In seinen Rat berief er den gelehrten Humanisten Dr. jur. Konrad Pirkheimer. Regelmäßig berief er Landtage ein, um die überkommende Verfassung des Landes und die Rechte der Stände zu wahren. Gegen Ungerechtigkeiten, Raub und Inflation ging er mit Landgeboten und Münzverträgen vor. Er förderte Musik und Dichtung und reformierte mit Hilfe des Kardinals Nikolaus von Cues die Klöster im Sinne des Baseler Konzils.
In Kenntnis der schwierigen Situation schlug er 1440 das Angebot aus, König von Böhmen zu werden. Auch vermied er 1447 einen Krieg um das Erbe von Bayern-Ingolstadt, das die Landshuter Linie an sich riß. Für seinen Landesteil legte er fest, daß nur die beiden ältesten Söhne gemeinsam die Regierung übernehmen sollten.