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Die letzten Tage im Leben König Ludwig II. von Bayern. Eine Geschichte von Erich Adami. Nach dem Tod des Königs am 13. Juni 1886 gab es etliche Menschen, die im nahen Umfeld König Ludwigs lebten und vieles hätten erzählen können, was die Verschwörergruppe gegen König Ludwig Il. rechtlich hätte durchaus belasten können. Doch wurden all die Augenzeugen, die die Ermordung König Ludwigs II. hätten beweisen können, auf äußerst bestimmte und teils brutale Art zum Schweigen angehalten, oder sie kamen auf seltsame Art und Weise ums Leben.. 1903 erschien in Düsseldorf ein Büchlein "Die letzten Lebenstage Ludwig II.", das Otto Gerold, ein Freund eines nahen Dieners König Ludwigs, veröffentlichte. Der Diener, dessen Name nicht erwähnt werden durfte, schrieb seine Erinnerungen noch zu Lebzeiten nieder und übergab sie kurz vor seinem Tod im Jahre 1901 an Otto Gerold, der sie zwei Jahre später veröffentlichte...
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Zu dieser Zeit ist es nicht einfach , einen König abzusetzen. Man versucht einen Plan zu entwickeln. Einige Nervenärzte unter der Leitung des Obermedizinalrats Dr. von Gudden erstellen in aller Eile ein psychiatrisches Gutachten über den König. Aufgrund von sehr zweifelhaften Zeugenaussagen, und ohne Ludwig II. je untersucht zu haben, fällten sie ihr Urteil: "Wir erklären einstimmig: Seine Majestät sind in sehr weit fortgeschrittenem Stadium seelengestört, und zwar leiden Allerhöchstdieselben an jener Form von Geisteskrankheit, die den Irrenärzten aus Erfahrung wohl bekannt, mit dem Namen Paranoia (Verrücktheit) bezeichnet wird..."
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Diese Geschichte entstand in Anlehnung an das Buch: >>König Ludwig II. von Bayern - in Augenzeugenberichten<< Herausgegeben und eingeleitet von Rupert Hacker, erschienen im Karl Rauch Verlag.
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Ludwigs Interesse an den Staatsgeschäften schwindet immer mehr. Die politischen Enttäuschungen der deutschen Reichsgründung sind zu groß. Ein Höhepunkt des Jahres 1872 ist die Grundsteinlegung für das Festspielhaus in Bayreuth, das Ludwig II. seit jeher am Herzen lag. Bereits vier Jahre später lädt Richard Wagner zu den ersten Festspielen in den Bayreuther Operntempel ein.
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Der Deutsch Französische Krieg |
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Inmitten seiner Bauvorhaben muß Ludwig II. erneut eine Mobilmachung unterschreiben. Es kommt zum Krieg zwischen Preußen und Frankreich. Aufgrund des Bündnisvertrages von 1866 müssen die bayerischen Truppen mitmarschieren.
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